Kleingärten in Neukölln, Lauben, Datschen, Schrebergärten

Das Leben ist kein Ponyhof. Unser Berliner Schrebergarten wird für Pferde-Koppeln plattgemacht! Seine Großeltern hatten den ersten Spatenstich in der Gartenparzelle gesetzt, seitdem genossen schon fünf Generationen der Familie Perschke den Garten am Singener Weg. Doch auch in Zehlendorf ist das Leben nicht immer ein Ponyhof. B.Z., 1.9.2021


29.7.2021: Bauen in Neuköllner Kleingärten – Bezirksamt legt Wegweiser vor. Weiter ...


Die Wartelisten sind lang. Immer mehr jüngere Berliner interessieren sich für einen Kleingarten. Es wird wieder geackert in den Kleingärten. Die neue Saison hat begonnen. Bäume und Hecken werden beschnitten, Unkraut gejätet, Gemüse gepflanzt, Komposthaufen angelegt. Auch Gerda und Joachim Köpnick aus Alt-Treptow haben schon längst begonnen, ihre Parzelle auf Vordermann zu bringen. Berliner Woche, 10.4.2021

Der Jurassic Park von Britz. In Buckower Laubenkolonie wachsen Drache, Adler, Bärenköpfe. Normalerweise wachsen in einer Laubenkolonie Kartoffeln, Kohl, Kräuter. In der Anlage „Goldregen“ am Buckower Damm blühen daneben Gestalten, die aus einer Science-Fiction-Welt stammen könnten. B.Z., 4.2.2021

Berlin-Tempelhof: Jetzt donnert’s in der Kleingarten-Kolonie “Morgengrauen”. Die Kleingarten-Kolonie „Morgengrauen“ muss einer Schule weichen. Am 22. November, dem Totensonntag, veranstalten die Laubenbesitzer eine symbolische Beerdigung. Auch, um auf das Kleingartensterben in Berlin aufmerksam zu machen. Berliner Abendblatt, 11.11.2020

Frische Luft und Isolation: Flucht vor Corona – in den Schrebergarten. Die Kleingartenkolonie „Buschkrug“ in Neukölln ist seit 1929 ein bisschen Natur in der Großstadt. Und jetzt, während der Coronavirus vor allem die Alten bedroht, suchen einige von ihnen genau hier Zuflucht. B.Z., 5.4.2020

Neuköllner “Siedler” fürchten um ihre Grundstücke.
Der Tagesspiegel, 3.4.2019

Kleingärten sind bis zu 36 Millionen Euro wert
Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf fühlt sich durch ein neues Gutachten bestätigt. Ein Bestandsschutz für die Kolonie Oeynhausen könnte den Steuerzahler teuer zu stehen kommen. Der Tagesspiegel, 22.8.2014

Bedrohte Kolonien in Berlin: Kampf um die Kleingärten
CDU und SPD möchten die Zukunft der Kleingärten frühzeitig klären. Viele Verträge laufen 2020 ab – dabei ist der Andrang auf die Parzellen enorm. Der Tagesspiegel, 14.2.2014

Charlottenburg-Wilmersdorf: Angriff auf die Laubenpieper
In Berlin sollen immer mehr Kleingärten Wohnungen weichen. Eine Charlottenburger Kolonie wehrt sich. Berliner Zeitung, 4.1.2013

Müller: Kleingärten weg für mehr Wohnungen
Kleingärten sind den Berlinern heilig. Doch für Wohnungen müssten sie weichen, meint der Stadtentwicklungssenator. B.Z., 26.12.2012

Grabenkampf
Wohnungsnot: Senat will Kleingärtner rauswerfen. Berliner Kurier, 26.12.2012

Kleingartenkolonie in Berlin-Buckow: Der Fliedergrund soll weg – Schon wieder muss eine Kleingartenkolonie schließen: Nach 85 Jahren soll Schluss sein mit dem „Fliedergrund“. Die kleine Anlage am Wiedehopf-/Laubsängerweg in Buckow soll einem Wohnungsbauprojekt weichen. Berliner Zeitung, 13.6.2012


Kleingärten in Neukölln

Kleingärten verbessern als Teil einer grünen Lunge zusätzlich das Stadtklima. Auf einer Gesamtfläche von ca. 400 ha, 95 Anlagen mit 9.600 Parzellen, davon Kleingärten mit Bebauungsplan: 6 Anlagen mit 352 Parzellen auf 14,4 ha (Stand Juli 2009), sind die Kleingärten unverzichtbar für das Kleinklima des Bezirks. Kleingärten sind Inseln für Ruhe und Entspannung. Was mit eigenen Händen gesät und gepflanzt wurde, kann später geerntet werden. “Bio” ist wirklich noch “Bio”, wenn man sein eigenes unbehandeltes Obst und Gemüse erntet. Darüber hinaus sind Kleingärten auch Biotope für Pflanzen, Vögel und Insekten.